Die Namensgeber der neuen Straßen in den Projekten „PAOSOPARK“ und „ARMONIA“

Die neuen Straßennamen auf dem Bauareal in München-Pasing an der Grenze zu Gräfelfing sind nun bekannt. Auf dem grünen Grundstück mit einer weitläufigen Parklandschaft und angrenzendem Naturgebiet entstehen aktuell die Neubauprojekte „PAOSOPARK“ und „ARMONIA“ der HI Wohnbau Firmengruppe mit modernen Eigentumswohnungen und Doppelhäusern. Michael-Öchsner-Straße heißt die neue Straße am Projekt „ARMONIA“ zwischen der Vogler- und der Paosostraße. Die Maria-Arndts-Straße ist die Weiterführung der Trimburgstraße im Norden des Areals am Projekt „PAOSOPARK“. Im Westen grenzt ab sofort die Clara-Schumann-Straße an das Bauvorhaben „PAOSO3“.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die Namensgeber der neuen Straßen am Bauareal in München-Pasing vor.

Lageplan PAOSOPARK

Michael Öchsner

Michael Öchsner, geboren am 2. Februar 1816 und gestorben am 8. Oktober 1893 in München, war Lehrer, Publizist und Musiker. Aufgewachsen bei seinem Vormund, einem Lehrer, im Münchner Umland, absolvierte er als Stipendiat das Lehrerseminar in Freising und war anschließend in verschiedenen oberbayerischen Dörfern als Lehrer tätig. Ab 1848 kam er nach München und wirkte am Aufbau der von Königin Karoline geförderten evangelischen Schule mit.

Von 1848 bis 1860 war er Mitglied der liberal geprägten Bürger-Sänger-Zunft. Unter dem Druck der Regierung trat er schließlich aus, seine Königstreue und sein Patriotismus behielten aber eine demokratisch kritische Färbung. Ab 1856 war Öchsner Herausgeber verschiedener Schulzeitungen für Lehrer und Schüler. Wegen seiner kritischen Beiträge verbot die Regierung ihm die Veröffentlichung der Bayerischen Schulzeitung, woraufhin die Herausgabe weiterer Zeitungen unter einem Pseudonym folgten.

Öchsner veröffentlichte zudem Schul- und Liederbücher mit eigenen Kompositionen und Dichtungen. Im Jahr 1860 verfasste er das Gedicht „Für Bayern“, das im selben Jahr von Konrad Max Kunz vertont und später zur bayerischen Volkshymne, heute als „Bayernhymne“ bekannt, wurde.

Michael Öchsner erhielt in seinen späteren Jahren mehrere Ehrungen, darunter die Ehrenmedaille des Verdienstordens der Bayerischen Krone. Sein Grab befindet sich heute auf dem Alten Südlichen Friedhof in München.

 

Maria Arndts

Maria Arndts war eine Münchner Schriftstellerin, die auch unter dem Pseudonym Carl Pauss veröffentlichte. Sie wurde am 5. April 1823 geboren und wuchs als Tochter eines Hofschauspielers und einer Sängerin in München auf. Schon im Kindesalter zeigte sich ihr musikalisches Talent und sie trat bereits mit zwölf Jahren in öffentlichen Konzerten auf.

1844 heiratete sie den Schriftsteller Guido Görres, mit dem sie drei Töchter hatte. Nachdem ihr erster Mann 1852 verstorben war, heiratete sie 1860 den Juristen und Politiker Carl Ludwig Arndts. Bis zu ihrem Tod am 23. Mai 1882 lebte Maria Arndts in München.

Maria Arndts zeigte verschiedenste künstlerische Talente. Sie schrieb Novellen, Gedichte und Dramen, wie „Die Schule Murillos“, „Der Juhschrei auf der Halseralm“ und „Ostern in 5 Bildern“. Mit „Mozart als Ehestifter“ kreierte sie sogar ein Lustspiel in drei Akten. Als Komponistin war sie Schöpferin unter anderem eines Liederzyklus aus Friedrich Wilhelm Webers Epos „Dreizehnlinden“. Zudem war sie als Malerin tätig.

 

Clara Schumann

Die am 13. September 1819 in Leipzig geborene Clara Schumann war als Pianistin und Komponistin bekannt. Clara Schumann, geborene Wieck, wuchs in einer musikalischen Familie auf und so wurde ihr musikalisches Talent bereits in jungen Jahren gefördert. Sie erhielt Klavierunterricht und begann früh zu komponieren.

Mit nur neun Jahren hatte sie ihren ersten Auftritt vor Publikum im Leipziger Gewandhaus. Sie absolvierte seither zahlreiche Konzerte und war mit zeitgenössischen Künstlern wie Frédéric Chopin, Felix Mendelssohn Bartholdy, Niccolò Paganini und Franz Liszt bekannt. Im Alter von zehn und elf Jahren komponierte sie „Quatre Polonaises op. 1“, weitere Werke wie „Valses romantiques“ und „Soirées Musicales“ folgten. Mit knapp 19 Jahren wurde ihr in Wien die Ehre zuteil, zur „kaiserlich-königlichen Kammer-Virtuosin“ ernannt zu werden.

1840 heiratete sie den berühmten Komponisten Robert Schumann und machte ihn als Interpretin vieler seiner Werke in ganz Europa bekannt. Nach dem Tod Robert Schumanns zog sie erst nach Berlin, dann nach Baden-Baden und wendete sich gänzlich dem Konzertieren und Unterrichten zu. 1878 ging sie nach Frankfurt am Main, wo sie zur „Ersten Klavierlehrerin“ des neu gegründeten Dr. Hoch’s Konservatoriums berufen wurde. Ihr letztes Konzert gab sie 1891 mit 71 Jahren und verstarb 1896 in Frankfurt am Main. In den 1960er Jahren wurden die Kompositionen Clara Schumanns wiederentdeckt und sind heute Gegenstand der Musikwissenschaft.

 

Überzeugen Sie sich von der einmaligen Lage der Projekte „PAOSOPARK“ und „ARMONIA“. Nach telefonischer Terminvereinbarung begrüßen wir Sie gerne zur Einzelberatung in unserem Info-Pavillon am Baugrundstück, Zufahrt über die Voglerstraße, 81249 München-Pasing.

Telefon: 089 / 57 00 56 65

Öffnungszeiten:

Mittwochs: 17.00 bis 19.00 Uhr

Samstag/Sonntag: 14.00 bis 17.00 Uhr

 

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